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ASML steigert Umsatz und Gewinn im dritten Quartal deutlich

Der niederländische Halbleiterausrüster ASML hat im dritten Quartal 2026 einen Nettoumsatz von 11,7 Milliarden Euro erzielt. Das Unternehmen hob zugleich seinen Ausblick für das Gesamtjahr an.

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ASML hat im dritten Quartal 2026 einen Nettoumsatz von 11,7 Milliarden Euro erreicht. Der Nettogewinn lag bei fünf Milliarden Euro. Die Bruttomarge betrug 57,5 Prozent. Das Unternehmen verkaufte 113 neue Lithografie-Systeme und acht gebrauchte Anlagen.

Der Umsatz aus der installierten Basis mit Service und Upgrades stieg auf 3,3 Milliarden Euro und übertraf damit die eigene Prognose. Der unverwässerte Gewinn je Aktie erreichte 12,95 Euro. Der Free Cash Flow belief sich im Quartal auf etwa 11,4 Milliarden Euro.

ASML hob den Ausblick für das vierte Quartal auf einen Nettoumsatz zwischen 14,2 und 15,2 Milliarden Euro bei einer Bruttomarge von etwa 57 Prozent an. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet das Unternehmen nun einen Nettoumsatz von 44 bis 45 Milliarden Euro bei einer Bruttomarge von rund 56 Prozent.

Starkes Wachstum bei EUV-Systemen

Der Vorstandsvorsitzende Fouquet erklärte, die EUV-Systeme sollen 2026 um mehr als 45 Prozent wachsen. Das Unternehmen sieht eine starke Nachfrage nach Kapazitätserweiterungen, die durch Künstliche Intelligenz angetrieben wird. Diese Nachfrage sei bereits für die Jahre 2029 und 2030 erkennbar.

ASML plant, die Produktionskapazitäten für 2028 stärker auszubauen als bisher angekündigt. Das Unternehmen hatte zuvor eine Steigerung um 30 Prozent kommuniziert. Der Gewinn im dritten Quartal profitierte zudem von positiven Bewertungseffekten bei Beteiligungen, unter anderem an Mistral AI.

Nach Veröffentlichung der Zahlen und der angehobenen Prognose reagierten die Aktie von ASML und weitere europäische Technologiewerte positiv. Die Entwicklung hat direkte Auswirkungen auf den Halbleiter- und Technologiesektor an den Börsen.

Dieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.