Chinesischer Chipkonkurrent CXMT setzt Samsung, SK Hynix und Micron unter Druck
Die Ankündigung von Fortschritten bei einer dichteren DRAM-Architektur durch den chinesischen Hersteller CXMT hat am Montag zu deutlichen Kursverlusten bei südkoreanischen und US-amerikanischen Speicherchip-Unternehmen geführt. Der Kospi-Index verlor mehr als fünf Prozent, der Philadelphia Semiconductor Index gab seit dem Monatshoch über sieben Prozent nach.
Der chinesische Speicherchip-Hersteller ChangXin Memory Technologies hat Fortschritte bei der Entwicklung einer 4F²-DRAM-Architektur gemeldet. Das Unternehmen plant die Serienfertigung und die Auslieferung von Server-Speicherchips bis Ende 2026. Daraufhin verloren die Aktien von Samsung Electronics und SK Hynix am Montag deutlich an Wert, ebenso die Papiere von Micron Technology.
Samsung Electronics verzeichnete einen Kursrückgang von etwa 7,4 Prozent, SK Hynix von rund 10,1 Prozent. Beide Werte erreichten damit ihre tiefsten Stände seit August. Micron Technology büßte zwischen drei und fünf Prozent ein. Analysten sehen Risiken für die Margen der etablierten Hersteller durch günstigere chinesische Angebote.
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