Paraguays Präsident Peña tritt nach Bankenkollaps zurück
Santiago Peña hat am Donnerstag seinen Rücktritt erklärt, nachdem die digitale Bank ueno zusammengebrochen war und Millionen Sparer ihr Kapital verloren. Das Abgeordnetenhaus in Asunción leitete einstimmig ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Staatschef ein.
Paraguays Präsident Santiago Peña hat am Donnerstag in Asunción seinen Rücktritt bekanntgegeben. Auslöser war der Zusammenbruch der digitalen Bank ueno, von dem Millionen von Sparern betroffen sind. Das Abgeordnetenhaus beschloss daraufhin einstimmig, ein Amtsenthebungsverfahren gegen Peña einzuleiten. Der Senat wird das Verfahren nun weiterführen.
Der Bankenkrach hat das Sparkapital zahlreicher Paraguayer eingefroren und löste landesweite Proteste aus. Dadurch ist das Vertrauen der Bevölkerung in die Regierung stark gesunken. Die Regierung geriet durch die wirtschaftlichen Auswirkungen des Kollapses massiv unter Druck. Oppositionelle Kräfte verlangen eine umfassende Untersuchung möglicher Verbindungen zwischen der Bank und Regierungsvertretern.
Peña gilt als enger Verbündeter des US-Präsidenten Trump. Er hatte seit seinem Amtsantritt 2023 eine wirtschaftsfreundliche Linie verfolgt. Der Rücktritt erfolgte nur wenige Tage nach den US-Midterm-Wahlen, die auch international Folgen zeigten. Paraguay durchlebt derzeit eine der gravierendsten Bankenkrisen seiner jüngeren Geschichte.
Das Abgeordnetenhaus hat die Kontrolle über den weiteren Ablauf des Amtsenthebungsverfahrens übernommen. Die Ereignisse stellen einen schweren Einschnitt für die politische Lage des Landes dar. Der Senat wird in den nächsten Schritten über den Fortgang entscheiden.
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Dieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.