EU-Kommission präsentiert Strategie für nachhaltigen Tourismus
Die Europäische Kommission hat am Donnerstag eine neue Strategie veröffentlicht, die den Tourismussektor wettbewerbsfähiger, nachhaltiger und widerstandsfähiger machen soll. Europa empfängt weiterhin rund 40 Prozent aller internationalen Gäste weltweit.
Die Europäische Kommission hat am 4. November 2026 ihre neue Strategie für nachhaltigen Tourismus veröffentlicht. Damit will sie den Sektor insgesamt stärken und seine langfristige Position als global führendes Reiseziel sichern. Der Wirtschaftszweig steuert zehn Prozent zur Bruttowertschöpfung der EU bei, beschäftigt mehr als 20 Millionen Menschen und besteht aus fünf Millionen Betrieben, von denen fast alle kleine und mittlere Unternehmen sind.
Die EU bleibt mit einem Anteil von etwa 40 Prozent an den weltweiten internationalen Ankünften der wichtigste touristische Anziehungspunkt. Die vorgestellten Maßnahmen sollen Firmen beim Ausbau helfen, die Kompetenzen der Mitarbeiter verbessern und eine gleichmäßigere Verteilung des Tourismus ermöglichen. Kommissar Apostolos Tzitzikostas verwies auf akuten Personalmangel von rund einer Million fehlenden Kräften, überlastete Orte, Folgen des Klimawandels sowie geopolitische Risiken als drängende Probleme.
Rund 13 Prozent der Reiseziele vereinen die Hälfte sämtlicher Übernachtungen. Deshalb soll künftig eine breitere Streuung der Besucherströme über Regionen und Monate erreicht werden. Zu den zentralen Vorhaben gehören die Gründung einer EU-Tourismusakademie, die Einrichtung eines Beobachtungszentrums, der Aufbau eines gemeinsamen Datenraums für den Sektor sowie Schritte zur Vereinfachung von Verfahren.
Neue Instrumente für besseres Management
Zusätzlich sind ein europäisches Modell für das Tourismusmanagement, eine Empfehlung an die Mitgliedstaaten, eine Sammlung von Hilfsmitteln für ausgewogenen Tourismus und ein Netzwerk für die Abstimmung in Krisen geplant. Die Kommission setzt auf Reisen über das gesamte Jahr, verbesserte Steuerung von Besucherzahlen und bessere Krisenvorsorge. Statt neuer Rechtsvorschriften steht die Zusammenarbeit aller Beteiligten im Vordergrund.
Eine europaweite Allianz soll Akteure aus Kommunen, Regionen, Ländern und der Wirtschaft zusammenbringen. Vizepräsident Raffaele Fitto unterstrich diesen kooperativen Weg. Geplant ist außerdem, bürokratische Belastungen zu verringern, Daten und künstliche Intelligenz stärker zu nutzen und Berufe im Tourismus attraktiver zu gestalten.
Ausbau der globalen Kooperation
Die Strategie sieht eine Vertiefung der Partnerschaften mit Organisationen wie UN Tourism und der OECD vor, unter anderem durch regelmäßige Dialoge und das Destination-Europe-Framework. Die Europäische Kommission verfolgt das Ziel, Europas Spitzenstellung zu erhalten und den gesamten Sektor robuster gegenüber künftigen Belastungen aufzustellen. Die Maßnahmen sollen vor allem auf praktischer Ebene wirken und den beteiligten Unternehmen sowie Regionen konkrete Unterstützung bieten.
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Dieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.