Cyberangriffe legen Kühlsysteme in Supermärkten mehrerer EU-Länder lahm
Am Montag sind Kühlsysteme von Supermärkten in sieben EU-Staaten Ziel von Cyberangriffen geworden. Die Europäische Kommission berichtet von entsorgten verdorbenen Lebensmitteln und laufenden nationalen Ermittlungen.
Mehrere EU-Mitgliedstaaten sahen sich am Montag gezielten Cyberangriffen auf die Kühlanlagen von Supermärkten ausgesetzt. Die betroffenen Länder umfassen Irland, Belgien, Luxemburg, die Niederlande, Schweden, Estland und Finnland. Nach Einschätzung der Europäischen Kommission handelt es sich dabei nicht um voneinander unabhängige Vorkommnisse.
In manchen Geschäften führte der Ausfall der Kühlung dazu, dass Lebensmittel nicht mehr verwendbar waren und vernichtet werden mussten. Die nationalen Behörden setzen ihre Ermittlungen fort. Sprecher Thomas Regnier teilte mit, dass die Europäische Kommission unmittelbar mit den Regierungen und zuständigen Stellen der betroffenen Staaten in Verbindung steht.
Am Dienstagvormittag rief die Kommission zwei separate Koordinierungsrunden ein. Bei der ersten Sitzung kamen die EU-interinstitutionelle Task Force, Europol sowie verschiedene Abteilungen der Kommission zusammen. Die zweite Runde verband die nationalen Behörden über das European Cyber Crisis Liaison Organisation Network.
Beide Treffen dienten dem raschen Austausch von Informationen und der Abstimmung einer gemeinsamen Vorgehensweise. Die Europäische Kommission wies darauf hin, dass solche Angriffe die Verwundbarkeit lebenswichtiger Infrastrukturen und des täglichen Lebens der Bürger offenlegen. Sie betonte zugleich die dringende Notwendigkeit eines stärkeren gemeinsamen Schutzes und besserer Vorbereitung auf vergleichbare Bedrohungen.
Die Abstimmung mit den Mitgliedstaaten und den relevanten EU-Agenturen wird fortgesetzt. Sprecher Thomas Regnier erklärte, dass eine Zuordnung der Verantwortung oder die Feststellung einer möglichen ausländischen Beteiligung derzeit noch nicht möglich sei. Die laufenden Untersuchungen auf nationaler Ebene sollen weitere Erkenntnisse liefern.
Die Kommission unterstreicht, dass die Vorfälle die Abhängigkeit moderner Gesellschaften von digital gesteuerten Systemen verdeutlichen. Deshalb werde der Informationsaustausch zwischen allen beteiligten Ebenen weiter intensiviert. Auch in den kommenden Tagen sind zusätzliche Gespräche mit den nationalen Cyberbehörden geplant, um die kollektive Abwehrfähigkeit zu verbessern.
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Dieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.