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Zwei Hochgeschwindigkeitszüge kollidieren bei Toledo

Bei Urda in der Provinz Toledo sind am Mittwoch ein Renfe-AVE und ein Iryo-Zug zusammengestoßen. Dabei kamen mindestens 69 Menschen ums Leben, rund 80 wurden verletzt.

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Bei Urda in der kastilisch-manchegischen Provinz Toledo sind am Mittwoch zwei Hochgeschwindigkeitszüge auf der Strecke Madrid-Andalusien kollidiert. Der Renfe-AVE war mit etwa 397 Passagieren besetzt, der Iryo-Zug mit rund 147. Die spanische Regierung bestätigte bis Donnerstag 69 Tote und etwa 80 Verletzte, von denen rund 50 schwer verletzt sind.

Betroffene stammen aus bis zu 27 Nationen, darunter mindestens 51 Ausländer aus 23 Ländern, wie Premierminister Pedro Sánchez mitteilte. Sánchez ordnete eine dreitägige Staatstrauer vom Donnerstag bis Samstag an. Er versprach eine vollständige Aufklärung des Unglücks und erklärte, die Ursachen unterschieden sich von denen des Unfalls in Adamuz im Januar.

Das Sicherheitssystem LZB sei in diesem Jahr häufig ausgefallen. Ermittler der Guardia Civil und weitere Fachleute sehen eine Kette von Sicherheitsmängeln als Hauptursache und nicht vorrangig menschliches Versagen. Eisenbahngewerkschaften und Mitarbeiter von Adif nannten mangelnde Investitionen, Personalmangel und den Druck, Verspätungen zu vermeiden, als Mitursachen.

Politische Folgen und Reaktionen

Transportminister Óscar Puente lehnte einen Rücktritt ab und kündigte Maßnahmen zur Wiederherstellung des Vertrauens an. Der PP-Vorsitzende Alberto Núñez Feijóo und die Partei Vox forderten Konsequenzen für den Minister und sahen politische Verantwortung bei ihm.

König Felipe VI. besuchte Verletzte in Krankenhäusern und forderte verstärkte Präventionsmaßnahmen. Forensische Teams und die Guardia Civil haben 69 Obduktionen abgeschlossen, bis zu 56 Opfer konnten identifiziert werden.

Renfe ordnete an, dass bei Ausfall des LZB-Systems die Geschwindigkeit auf 40 Kilometer pro Stunde zu begrenzen ist. Das Unglück ist der zweite tödliche Unfall im spanischen Hochgeschwindigkeitsnetz innerhalb von neun Monaten. Es belastet die Kampagne für die vorgezogene Parlamentswahl am 29. November. Sánchez bezeichnete das Vertrauen in das Netz als gebrochen.

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Dieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.