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Nordkoreanische Hacker stehlen über sechs Milliarden Dollar von Binance

Unbekannte Angreifer haben am Mittwochabend digitale Vermögenswerte im Wert von rund 6,3 Milliarden US-Dollar aus den Hot Wallets der Krypto-Börse Binance abgezogen. Blockchain-Analysefirmen führen den Angriff auf eine nordkoreanische Hackergruppe zurück.

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Nordkoreanische Hacker haben am Mittwochabend innerhalb von etwa 20 Minuten Vermögenswerte im Wert von rund 6,3 Milliarden US-Dollar von der Krypto-Börse Binance gestohlen. Der Angriff betraf zehn Blockchains, darunter vor allem Ethereum und Bitcoin. Binance bestätigte den Vorfall und setzte vorübergehend Abhebungen aus.

Die Analysefirmen TRM Labs, Elliptic und Chainalysis schreiben die Tat der nordkoreanischen Gruppe TraderTraitor zu, die auch als Lazarus-Gruppe bekannt ist. Die Vorgehensweise ähnelte früheren Angriffen, unter anderem dem Bybit-Hack im Vorjahr. Erste Untersuchungen deuten auf einen kompromittierten Laptop eines Binance-Mitarbeiters hin, der Zugriff auf einen Service-Container ermöglichte.

Binance teilte mit, dass Kundengelder sicher seien. Das Unternehmen stellte Reserven in Höhe von etwa 6,34 Milliarden US-Dollar bereit, um alle Verluste auszugleichen. Co-CEO Richard Teng erklärte, das Unternehmen arbeite mit Strafverfolgungsbehörden und Blockchain-Firmen zusammen, um weitere Mittel zu sichern.

Bis zum Freitag konnten zwischen 2,7 und 3 Milliarden US-Dollar der gestohlenen Beträge eingefroren oder zurückgeholt werden. Die Angreifer halten nach aktuellen Erkenntnissen noch etwa 2,4 Milliarden US-Dollar. Analysten rechnen mit weiteren Versuchen, die Mittel über verschiedene Blockchains und Plattformen zu waschen.

Rekorddiebstahl übertrifft Vorjahresfall

Der Diebstahl übersteigt den bisherigen Rekord des Bybit-Hacks von 1,5 Milliarden US-Dollar um mehr als das Vierfache. Nordkorea nutzt solche Cyberoperationen nach Einschätzung von Fachleuten zur Finanzierung staatlicher Programme. Bisher liegt keine offizielle Bestätigung durch Regierungen oder Strafverfolger vor.

Der Vorfall führte kurzfristig zu Kursrückgängen bei Kryptowährungen, die Märkte stabilisierten sich jedoch rasch. Binance plant die Veröffentlichung eines Proof-of-Reserves am Montag und die Wiederaufnahme der Dienste innerhalb von etwa 40 bis 48 Stunden. Das Unternehmen kündigte zudem Sicherheitsverbesserungen an.

Die Tat reiht sich in eine Serie nordkoreanischer Angriffe auf Krypto-Plattformen ein. Internationale Kooperationen zur Ermittlung der Täter und zur Sicherung weiterer Vermögenswerte laufen bereits.

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Dieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.