Deutsche Inflationsrate sinkt auf 2,8 Prozent
Das Statistische Bundesamt hat eine vorläufige Schätzung für Oktober veröffentlicht. Die Teuerungsrate fiel damit stärker als von Volkswirten erwartet.
Die Inflationsrate in Deutschland ist im Oktober auf 2,8 Prozent gesunken. Das Statistische Bundesamt teilte am Freitag mit, dass der Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat um diesen Wert gestiegen sei. Im September hatte die Rate noch bei 3,3 Prozent gelegen.
Gegenüber dem Vormonat sanken die Verbraucherpreise um 0,2 Prozent. Die Kerninflation ohne Nahrungsmittel und Energie erreichte voraussichtlich 2,1 Prozent nach 2,4 Prozent im Vormonat. Der harmonisierte Verbraucherpreisindex lag ebenfalls bei plus 2,8 Prozent zum Vorjahr.
Die Energiepreise stiegen gegenüber dem Vorjahr um 12,2 Prozent, nach 14,9 Prozent im September. Lebensmittel verteuerten sich nur um 0,4 Prozent. Hauptursache für den Rückgang der Gesamtrate war die Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel zu Monatsbeginn, die zu niedrigeren Zapfsäulenpreisen führte.
Volkswirte hatten im Durchschnitt mit einer Inflationsrate von 3,0 Prozent gerechnet. Das Statistische Bundesamt wies darauf hin, dass die Entlastung durch den Tankrabatt vorerst begrenzt sei. Energiepreise blieben auf hohem Niveau, eine nachhaltige Entwarnung sei noch nicht möglich.
Die Daten wurden kurz nach der Entscheidung der Europäischen Zentralbank veröffentlicht, den Leitzins unverändert zu lassen. Sie erscheinen zudem vor der Veröffentlichung weiterer Inflationszahlen aus der Eurozone.
Für Anleger kann eine niedrigere Teuerung als erwartet Einfluss auf die Zinserwartungen haben und die Stimmung an den Börsen unterstützen. Risiken durch anhaltend hohe Energiepreise bestehen dennoch weiter.
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Dieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.