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Steigende Ölpreise und KI-Skepsis drücken auf Aktienmärkte

Geopolitische Spannungen haben die Ölpreise deutlich nach oben getrieben. Gleichzeitig haben Anleger Zweifel am Nutzen hoher KI-Investitionen bei Technologiekonzernen geäußert und Aktienindizes belastet.

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Steigende Ölpreise und Zweifel am Nutzen von KI-Investitionen haben die Aktienmärkte in der vergangenen Woche belastet. Der Brent-Rohölpreis stieg am Freitag um mehr als drei Prozent auf rund 116,72 US-Dollar je Barrel und erreichte damit den höchsten Stand seit etwa sechs Monaten. Der WTI-Ölpreis kletterte über 103 US-Dollar je Barrel.

Auslöser waren Angriffe der Houthi-Miliz auf Saudi-Arabien und weitere geopolitische Spannungen im Nahen Osten. Der DAX verlor am Freitag 0,75 Prozent und schloss bei 25.181,65 Punkten. Auf Wochensicht ergab sich ein Minus von 1,72 Prozent, der tiefste Wochenschluss seit Anfang September.

An der Wall Street fiel der Dow Jones am Freitag um 1,23 Prozent auf 52.215,16 Punkte. Der S&P 500 gab 0,52 Prozent nach, der Nasdaq Composite 0,21 Prozent. Bereits am Donnerstag hatte der Nasdaq 100 knapp drei Prozent verloren, der Halbleiter-Index sogar fast sieben Prozent. Das war der stärkste Tagesverlust seit Juni.

Anleger hinterfragen KI-Renditen

Marktteilnehmer stellen nach Angaben von Morgan Stanley die Erträge hoher Investitionen in Künstliche Intelligenz bei großen Technologiefirmen infrage. Hohe Kapitalkosten und gestiegene Zinsen verstärkten diese Skepsis. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen bewegte sich um die Marke von fünf Prozent.

Erwartungen an eine Zinserhöhung der US-Notenbank im Dezember wurden zurückgenommen. Eine Anhebung im Jahr 2027 gilt weitgehend als ausgeschlossen. Der Sprecher der Europäischen Zentralbank, Piero Cipollone, verwies am Freitag auf bevorstehende Notenbankentscheidungen von Fed und EZB in der Folgewoche.

Bitcoin hielt sich trotz der allgemeinen Risikoaversion bei 81.000 bis 82.000 US-Dollar relativ stabil. Bitcoin-ETFs verzeichneten in der Woche bis zum 22. Oktober Nettozuflüsse von etwa 443 Millionen US-Dollar. Das war der erste positive Wochenwert seit Ende September.

Der europäische Stoxx-600-Index verlor auf Wochensicht etwa 1,4 Prozent. In Frankreich stiegen die Anleiherenditen auch wegen politischer Unsicherheit. Die Deutsche Börse hatte bereits am Dienstag ihre Prognose für Nettoerlöse und EBITDA im Jahr 2026 angehoben. Grund sind höhere Zinsen und verstärkte Treasury-Geschäfte.

In der kommenden Woche stehen die Zinsentscheidung der US-Notenbank, weitere Quartalsberichte großer Technologiefirmen wie Microsoft und Alphabet sowie Konjunkturdaten wie PMI und PCE im Mittelpunkt.

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Dieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.