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Studie identifiziert drei Kernmerkmale von People-Pleasing

Eine neue Untersuchung mit fast 1900 Teilnehmenden hat zentrale Merkmale des starken Anpassungsverhaltens herausgearbeitet. Betroffene riskieren dadurch auf Dauer emotionale Überlastung und innere Erschöpfung.

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Forschende haben in einer aktuellen Analyse mit insgesamt 1894 Probanden drei wesentliche Eigenschaften des übermäßigen Gefallenswunsches ermittelt. Dazu gehören ein übertriebenes Verantwortungsgefühl gegenüber anderen, das Zurückstellen der eigenen Wünsche sowie die ständige Ausrichtung am Erwarteten der Mitmenschen. Die Ergebnisse erschienen am 23. Oktober 2026 im Fachjournal Current Psychology.

Die Autoren der Untersuchung betonen, dass dieses Muster trotz Zusammenhängen mit ausgeprägter Empathie, Verträglichkeit und starker Gefühlsreaktion als eigenständiges Phänomen zu betrachten ist. Auf längere Sicht entstehen dadurch nach Erkenntnissen aus der therapeutischen Arbeit Frustration, anhaltender Groll und völlige emotionale Erschöpfung. Wer hingegen klare Grenzen zieht, reduziert eigenen Stress, verbessert die Qualität von Beziehungen und gewinnt an persönlicher Handlungsfähigkeit, wie Experten aus der psychologischen Praxis berichten.

Viele Betroffene haben nach Einschätzung der Wissenschaftler in der Kindheit gelernt, dass emotionale Geborgenheit nur durch die Erfüllung fremder Erwartungen entsteht. In der Schematherapie werden ähnliche Verhaltensmuster wie übermäßige Selbstaufopferung und Unterordnung beschrieben, die Konflikte zunächst verhindern, aber mit der Zeit das eigene Selbstbild schwächen.

Ungleiche mentale Belastung in Partnerschaften

Die gedankliche Verantwortung innerhalb von Beziehungen lässt sich in vier Schritte unterteilen: das vorausschauende Erkennen von Bedürfnissen, das Erarbeiten von Lösungen, das Fällen von Entscheidungen sowie die ständige Kontrolle der Ergebnisse. Bleibt diese Last dauerhaft einseitig verteilt, droht laut Untersuchungen von Rebecca Horne und Matthew Johnson eine tiefe Beziehungserschöpfung mit Symptomen wie anhaltender Niedergeschlagenheit, starker Müdigkeit, Gefühlen der Ohnmacht und dem Rückzug aus sozialen Kontakten.

Die Familienforscherin Sabine Walper macht deutlich, dass permanente elterliche Verfügbarkeit kein Maßstab für eine sichere Bindung zu Kindern ist. Stattdessen brauchen Heranwachsende eigene Erlebnisse mit Enttäuschungen, um Frustrationstoleranz und das Gefühl der eigenen Wirksamkeit aufzubauen.

Schrittweises Training von Abgrenzung

Experten raten, das Neinsagen schrittweise einzuüben, indem man vor einer automatischen Zustimmung einen kurzen Moment wartet und eine Absage ohne lange Begründung formuliert. Regelmäßige kleine Übungen in Situationen mit wenig sozialem Druck helfen, diese Fähigkeit dauerhaft zu festigen.

Persönliche Grenzen lassen sich in sechs Bereiche gliedern, die den körperlichen, emotionalen, zeitlichen, sozialen, ethischen und materiellen Lebensraum schützen. Sie sind kein festes Hindernis, sondern ein dynamischer Prozess, der immer wieder aktiv eingefordert werden muss.

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Dieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.