Depressive Symptome verändern Hirnaktivität während Bewegungen
Eine Studie der KAIST zeigt, dass sich die neuronale Verarbeitung von Körperbewegungen je nach Schwere depressiver Beschwerden unterscheidet. Bei Betroffenen mit stärkeren Symptomen sinkt die Aktivität in einer wichtigen Stirnhirnregion, während sie bei Personen mit geringen Symptomen zunimmt.
Wissenschaftler des Korea Advanced Institute of Science and Technology haben herausgefunden, dass depressive Beschwerden die Art und Weise beeinflussen, wie das Gehirn Bewegungen verarbeitet. Unter der Leitung von Prof. Young-Gyun Park nutzte das Team ein tragbares Bildgebungsverfahren, um die Hirnströme von 52 Erwachsenen im Alter von 20 bis 35 Jahren während alltäglicher Bewegungen aufzuzeichnen. Die Hochschule veröffentlichte die Resultate am Montag.
Alle Probanden durchliefen zunächst eine standardisierte Befragung sowie ein ärztliches Gespräch. Auf dieser Basis bildeten die Forscher zwei Gruppen: eine mit 27 Personen, die nur schwache Anzeichen von Depressionen zeigten, und eine mit 25 Teilnehmern, bei denen die Symptome deutlicher ausgeprägt waren.
Die Messungen konzentrierten sich auf einen Bereich im vorderen linken Stirnhirn, der sowohl Bewegungen als auch emotionale Vorgänge steuert. In der Gruppe mit wenigen depressiven Merkmalen stieg die Aktivität dieser Region während der ausgeführten Bewegungen spürbar an.
Bei den Probanden mit ausgeprägteren Symptomen verringerte sich dagegen die Aktivität genau dort. Die KAIST-Forscher schließen daraus, dass bereits unterschiedlich starke depressive Erscheinungen die neuronale Antwort auf Bewegung verändern können. Solche Erkenntnisse könnten helfen, künftige Behandlungsansätze gezielter zu entwickeln.
Das Team sieht in den Daten einen Ausgangspunkt für Studien, die Bewegungsprogramme auf den jeweiligen Schweregrad der Symptome abstimmen. Solche individualisierten Interventionen könnten die psychische Versorgung verbessern. Die Arbeit wurde bereits Ende Juli 2026 in einer Fachzeitschrift publiziert.
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Dieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.