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Einsamkeit verkürzt Lebensjahre ohne Depression und Angststörungen

Männer ab 50 Jahren verlieren durch Einsamkeit und soziale Isolation im Durchschnitt 5,8 Jahre ohne diese psychischen Erkrankungen. Frauen sind mit einem Verlust von 3,7 Jahren betroffen, wie eine Analyse der Tulane University ergab.

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Einsamkeit und soziale Isolation verkürzen die Jahre, die Menschen frei von Depression und Angststörungen verbringen, erheblich. Forschende der Tulane University haben Daten von 277.489 Erwachsenen im Alter zwischen 40 und 69 Jahren ausgewertet. Die Teilnehmer waren zu Beginn frei von sieben schweren Erkrankungen.

Männer, die sich einsam fühlen und sozial isoliert sind, leben ab dem 50. Lebensjahr durchschnittlich 5,8 Jahre weniger ohne Depression oder Angststörungen. Bei Frauen beträgt der Verlust 3,7 Jahre. Die Forschenden stellten zudem fest, dass auch die Jahre ohne schwere körperliche Erkrankungen wie Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenkrankheiten, Demenz oder Krebs abnehmen. Frauen verlieren dabei 2,4 Jahre, Männer 1,7 Jahre.

Die Studie unterscheidet zwischen subjektiver Einsamkeit, also dem Gefühl, niemandem vertrauen zu können, und objektiver sozialer Isolation, die sich etwa durch seltenen Kontakt zu anderen Menschen äußert. Ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung, regelmäßiger Bewegung, ausreichend Schlaf und dem Verzicht auf Rauchen mindert die negativen Auswirkungen der sozialen Isolation spürbar. Beim reinen Gefühl der Einsamkeit zeigt ein solcher Lebensstil jedoch kaum Wirkung.

Die Forschenden betonten, dass es sich um eine Beobachtungsstudie handelt, die Zusammenhänge aufzeigt, aber keine Kausalität beweist. Die Stichprobe sei zudem nicht vollständig repräsentativ für die Allgemeinbevölkerung. Einsamkeit und Isolation wurden nur zu Beginn der Studie erfasst, spätere Veränderungen blieben unberücksichtigt.

Rund 28 Prozent der Bevölkerung, etwa 1,83 Millionen Menschen, fühlen sich zumindest gelegentlich einsam. Acht Prozent sind meistens oder immer betroffen. Besonders häufig berichten junge Erwachsene zwischen 18 und 34 Jahren sowie Menschen über 80 Jahren von Einsamkeit.

Die Forschenden kündigten weitere Untersuchungen in anderen Bevölkerungsgruppen sowie klinische Studien an. Plattformen, das Caritas-Plaudernetz, die Telefonseelsorge unter der Nummer 147 und die Gesundheitsberatung 1450 bieten Unterstützung.

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Dieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.