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Hessisches Ministerium beantragt Reduzierung der ASP-Sperrzonen

Das hessische Landwirtschaftsministerium will noch im Oktober Anträge auf Verkleinerung der Schutzzonen in Südhessen stellen. Seit dem letzten bestätigten Fall im Juli gibt es in mehreren Landkreisen keine neuen Nachweise der Afrikanischen Schweinepest mehr.

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Das Hessische Landwirtschaftsministerium bereitet Anträge vor, um die Sperrzonen wegen der Afrikanischen Schweinepest in mehreren südhessischen Landkreisen und Städten zu verkleinern. Betroffen sind unter anderem der Rheingau-Taunus-Kreis, Wiesbaden, der Main-Taunus-Kreis, Offenbach, Frankfurt, Darmstadt, der Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Landkreis Groß-Gerau. Die Anträge sollen noch im Oktober beim Bundeslandwirtschaftsministerium und bei der EU eingereicht werden.

Staatssekretär Michael Ruhl erklärte bei einer Veranstaltung in Groß-Gerau, dass die Schutzzonen schrittweise zurückgestuft werden könnten, sobald die Vorgaben der EU erfüllt seien. Der letzte bestätigte Fall der Afrikanischen Schweinepest stammt vom 31. Juli im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Im Landkreis Groß-Gerau wurde seit einem Jahr kein infiziertes Wildschwein mehr gefunden.

Bisher haben Behörden in Südhessen 7040 Wildschweinkadaver geborgen, davon 4200 allein im Landkreis Groß-Gerau. Von den Kadavern waren 2340 positiv auf das Virus. Insgesamt wurden 1,9 Millionen Hektar Wald-, Wiesen- und Feldflächen abgesucht, wobei auch Drohnen zum Einsatz kamen.

Die gute Zusammenarbeit zwischen Behörden, Jägern und Landwirten sowie eine Abschussprämie von 200 Euro pro Tier und der Bau von Zäunen haben nach Angaben von Staatssekretär Ruhl zur schnellen Eindämmung beigetragen. Für eine Reduzierung der Zonen fordert die EU unter anderem ein Jahr ohne neue Fälle, einen Wildschweinbestand nahe null und keine verbleibende Viruslast.

Fortgesetzte Jagden und neues Meldesystem

Weitere Drückjagden sind geplant, vor allem im Mörfelder Wald, um den Wildschweinbestand weiter zu senken. Die Jagden bleiben genehmigungspflichtig. Das Ministerium hat zudem ein mobiles Meldesystem namens Linqi eingeführt, mit dem Funde toter Wildschweine schneller gemeldet werden können.

Im Landkreis Groß-Gerau gibt es nach einem Großbrand im Januar keinen großen Schweinemastbetrieb mehr. Nur noch etwa 50 Zuchtschweine in kleinen Betrieben sind übrig. Im Jahr 2024 mussten in acht Betrieben mehr als 3500 Tiere notgeschlachtet werden. Mehrere Landwirte haben durch die Seuche ihre Existenz verloren.

Die errichteten Zäune sind bis auf einen Abschnitt im Naturschutzgebiet Kühkopf fertiggestellt und bleiben vorerst stehen. Die Behörden setzen die intensive Suche nach Kadavern fort und rufen weiter zur Vorsicht auf. Staatssekretär Ruhl mahnte, aufmerksam zu bleiben.

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Dieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.