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KI entdeckt kritische Sicherheitslücken in PHP

Sicherheitsforscher haben mit Unterstützung von KI-Modellen zwei schwere Schwachstellen in der Programmiersprache PHP gefunden. Das PHP-Projekt veröffentlichte Notfall-Updates, zahlreiche Serverbetreiber nahmen Systeme vorsorglich vom Netz.

2 Min. Lesezeit E-Mail WhatsApp X

Sicherheitsfirmen haben mithilfe von Künstlicher Intelligenz zwei kritische Speicherschwachstellen in PHP aufgedeckt. Die Lücken mit den Bezeichnungen CVE-2026-109618 und CVE-2026-109619 erlauben unauthentifizierte Code-Ausführung auf betroffenen Servern. Das PHP-Projekt stellte am Mittwoch Notfall-Updates für die Versionen 8.5.12, 8.4.27, 8.3.36 und 8.2.35 bereit.

Die Schwachstellen reichen bis zur Version PHP 5.4 zurück und betreffen nach Einschätzung von Sicherheitsexperten 70 bis 75 Prozent aller Webserver weltweit. Die Entdeckung gelang unabhängig den Firmen Calif und Wiz unter Verwendung von Modellen wie OpenAI GPT-5.6 Sol sowie Google Gemini und Atlas. Das Projekt Patch the Planet von Wiz und OpenAI spielte dabei eine Rolle.

Viele Behörden, Kliniken und Unternehmen in Deutschland, den Niederlanden und weiteren Ländern schalteten Server vorübergehend offline. US-Behörden und Unternehmen erhielten eine Vorwarnung von mehreren Tagen, während europäische Stellen wie das BSI erst mit der öffentlichen Veröffentlichung informiert wurden. Die US-Cybersicherheitsbehörde CISA rief zur sofortigen Installation der Patches auf.

Neue Phase der Schwachstellen-Entdeckung

Experten bezeichnen die aktuelle Entwicklung als Schwarzen Oktober. Der Begriff steht für eine Phase, in der KI die Entdeckung von Sicherheitslücken stark beschleunigt. Mikko Hyppönen und der Vizepräsident des BSI, Thomas Caspers, erklärten, dass die Zeit von der Entdeckung bis zur Erstellung eines Exploits nun nur noch Stunden oder Minuten betrage statt Tage oder Wochen.

Parallel zu den PHP-Lücken wurden weitere schwere Sicherheitsprobleme bekannt, darunter eine Schwachstelle in GitLab mit einem CVSS-Wert von 10,0 und Probleme bei eMudhra-Zertifikaten. Das BSI kritisierte den Umgang von KI-Anbietern mit Cybersicherheit und forderte strengere Regulierung autonomer KI-Agenten. Die BSI-Präsidentin Claudia Plattner äußerte diese Position.

OpenAI beschränkte nach den Vorfällen den Zugang zu bestimmten Modellen, um Missbrauch zu erschweren. Das Fraunhofer FKIE startete am Donnerstag eine Pilotstudie namens PROBE, die öffentliche IT-Systeme auf Risiken im Zusammenhang mit KI untersucht. Das EU AI Office leitete zudem erste Untersuchungen zu Vorfällen mit KI-Agenten bei OpenAI und Anthropic ein.

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Dieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.