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US-Inflation über Erwartungen treibt Fed-Zinserhöhungswahrscheinlichkeit hoch

Die US-Verbraucher- und Erzeugerpreise sind im September stärker gestiegen als prognostiziert. An den Aktienmärkten kam es zu deutlichen Verlusten bei Technologie- und KI-Werten.

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Die US-Inflationsdaten für September haben die Erwartungen deutlich übertroffen. Das US-Arbeitsministerium veröffentlichte am Mittwoch einen Anstieg des Verbraucherpreisindex um 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr statt der erwarteten 3,6 Prozent. Der Kern-CPI stieg monatlich um 0,3 Prozent statt der prognostizierten 0,2 Prozent.

Der Erzeugerpreisindex legte im Monatsvergleich um 1,3 Prozent zu, der größte Anstieg seit März 2022. Der Kern-PPI stieg um 0,7 Prozent, die Jahresrate erreichte 6,3 Prozent. Beide Daten stammen vom US-Arbeitsministerium.

Nach den Zahlen stieg die Wahrscheinlichkeit einer unveränderten Fed-Entscheidung im Oktober auf 73 bis 86 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung bis Dezember liegt laut CME FedWatch Tool bei etwa 76 Prozent. Fed-Vertreter wie Michelle Bowman, Mary Daly und Kevin Warsh erklärten, sie wollten keine voreiligen Entscheidungen treffen und weitere Daten abwarten.

An der Wall Street fiel der Nasdaq am Freitag und Montag zwischen 2,1 und 2,3 Prozent. Der S&P 500 verlor 1,1 bis 1,3 Prozent, der Dow Jones gab leicht nach. Besonders stark verloren Tech- und KI-Aktien wie CoreWeave mit 13 Prozent sowie Nvidia, AMD und Tesla.

In Europa zeigten sich die Börsen widerstandsfähiger. Der DAX und der Stoxx 600 legten zwischen 0,15 und 0,7 Prozent zu. ASML stützte den Markt mit einem positiven Ausblick, während einige Chipwerte unter Druck gerieten.

Der US-Dollar-Index erreichte zunächst ein 18-Monats-Hoch bei etwa 102,5 bis 102,9 Punkten, fiel dann aber auf 101,8 bis 101,9. Für die Woche zeichnet sich ein Verlust ab. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen sank zeitweise auf 5,09 Prozent, bevor sie sich stabilisierte.

Gold stieg leicht über 4200 Dollar pro Unze, Bitcoin notierte ebenfalls leicht im Plus. Die Daten folgen auf starke Einzelhandelsumsätze und Industrieproduktion in den USA. Märkte hatten zuvor mit einer gedämpften Inflation und späteren Zinssenkungen gerechnet.

Die nächste Fed-Sitzung findet am 27. und 28. Oktober statt. Weitere Inflations- und Arbeitsmarktdaten stehen im Fokus. Eine Korrektur bei hoch bewerteten KI-Infrastrukturwerten bleibt möglich.

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Dieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.