Houthi-Milizen greifen Präsidentenpalast in Aden an
Bei einem Raketen- und Drohnenangriff auf den Regierungssitz in Aden sind mindestens fünf Menschen getötet und 16 verletzt worden. Der jemenitische Premierminister und weitere Kabinettsmitglieder blieben unverletzt.
Houthi-Milizen haben am Donnerstag ballistische Raketen und Drohnen auf den al-Maashiq-Palast-Komplex in der jemenitischen Stadt Aden gerichtet. Der Angriff forderte mindestens fünf Tote und 16 Verletzte unter Sicherheitskräften und zivilen Mitarbeitern. Premierminister Shaya al-Zindani sowie weitere Kabinettsmitglieder kamen ohne Verletzungen davon. Der Komplex dient der international anerkannten Regierung seit 2015 als Sitz und wird von Saudi-Arabien militärisch unterstützt.
Der Vorfall ereignete sich nur wenige Monate nach dem Ende eines mehrjährigen Waffenstillstands und stellt eine klare Verschärfung des andauernden Bürgerkriegs dar. Die Milizen werden von Iran unterstützt, während die Regierung auf Hilfe aus Saudi-Arabien setzt. Beide Seiten werfen einander vor, den Konflikt durch externe Akteure weiter anzuheizen.
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