Zwei Frachtschiffe sinken nach Angriffen in der Straße von Hormus
Die Schiffe mit Flaggen aus Singapur und Antigua und Barbuda wurden von Projektilen getroffen und gingen unter. Mindestens ein Besatzungsmitglied kam dabei ums Leben. Die iranische Revolutionsgarde rechtfertigte die Angriffe.
Zwei Frachtschiffe sind in der Straße von Hormus gesunken, nachdem sie von Projektilen getroffen wurden. Der Vorfall ereignete sich am Dienstag. Dabei kam mindestens ein Crewmitglied ums Leben. Die Schiffe fuhren unter den Flaggen Singapurs und von Antigua und Barbuda.
Die iranische Revolutionsgarde erklärte die Route für illegal und gefährlich und begründete damit ihr Vorgehen. Die Angriffe sind Teil einer neuen Taktik, die Iran seit etwa zehn Tagen anwendet. Zwei hochrangige iranische Beamte sagten, das Ziel sei es, die Ölpreise hochzuhalten und Einfluss auf die US-Midterm-Wahlen zu nehmen.
Die Schiffe hatten versucht, die Meerenge zu durchqueren. Iranische Beamte deuteten an, dass die Angriffe darauf abzielen, die Wasserstraße zu blockieren oder zu gefährden. Ein weiterer Vorfall ereignete sich vor der südiranischen Küste in der Provinz Hormozgan. Dort traf eine feindliche Drohne ein Fischerboot, wobei drei Fischer schwer verletzt wurden. Das Gouverneursamt der Provinz bestätigte den Angriff.
Der Vorfall steht im Zusammenhang mit der Eskalation des Iran-Konflikts im Jahr 2026. Iran weitet seine Angriffe auf die Schifffahrt aus. Saudi-Arabien und andere Golfstaaten sehen dadurch die regionale Stabilität und den Öltransport gefährdet. Maritime Behörden warnten Reedereien vor der Nutzung der Route.
Iranische Beamte machten keine genauen Angaben zu den eingesetzten Waffen oder den unmittelbaren Tätern, ordneten die Aktionen aber der Politik der Revolutionsgarde zu. Es gibt keine Informationen zu weiteren Besatzungsmitgliedern oder zu Bergungsmaßnahmen. Die Angriffe unterscheiden sich von anderen aktuellen Konflikten in der Region.
Internationale Schifffahrtsbehörden registrierten die Vorfälle innerhalb der letzten 24 Stunden vor dem 14. Oktober. Iran strebt nach Aussage seiner Beamten an, durch höhere Ölpreise politischen Druck vor den US-Wahlen auszuüben. Die Golfstaaten befürchten weitere Störungen der Öltransporte.
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