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Christine Lagarde legt Amt als EZB-Präsidentin vorzeitig nieder

Christine Lagarde wird ihr Amt als Präsidentin der Europäischen Zentralbank am 7. Februar 2027 niederlegen. Sie hatte den Schritt nach der Ratssitzung angekündigt und den Europäischen Rat informiert.

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Christine Lagarde legt ihr Amt als Präsidentin der Europäischen Zentralbank neun Monate früher nieder als geplant. Die Ankündigung erfolgte am Donnerstag nach der Sitzung des EZB-Rats in Frankfurt. Lagarde teilte dem EZB-Rat und dem Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa, ihren Entschluss mit.

Sie begründete den Rücktritt mit dem Wunsch, sich künftig frei zu Themen äußern zu können, die nicht die Geldpolitik betreffen. Lagarde erklärte, sie wolle sich zu Fehldarstellungen und Beschädigungen der Wahrheit positionieren, was ihr in ihrem aktuellen Amt nicht möglich sei. Sie betonte zugleich, dass die EZB ihre Aufgabe der Preisstabilität mit dem Ziel von zwei Prozent nie vernachlässigt habe und für die Zukunft gerüstet sei.

António Costa dankte Lagarde für ihre Führung in den Jahren der Pandemie, des Krieges in Europa, der Energiekrisen und der Inflationsschocks. Er bestätigte, dass das Verfahren zur Bestimmung eines Nachfolgers unverzüglich beginne. Eine Entscheidung soll beim kommenden Euro-Gipfel in angemessener Frist getroffen werden.

Lagarde wird noch die Ratssitzungen im Dezember 2026 und im Februar 2027 leiten. Sie sicherte zu, dass die Entscheidungsfindung innerhalb der EZB kontinuierlich fortgesetzt werde, und warnte vor möglicher Verunsicherung durch ihren Abgang.

Der vorzeitige Rücktritt beendet monatelange Spekulationen. Lagarde ist seit November 2019 im Amt. Parallel laufen bereits Verfahren zur Nachbesetzung weiterer Positionen im EZB-Direktorium, darunter die von Isabel Schnabel.

Als mögliche Nachfolger gelten unter anderem Klaas Knot, früherer Präsident der niederländischen Notenbank, Pablo Hernández de Cos, früherer Präsident der spanischen Notenbank, sowie Joachim Nagel, Präsident der Deutschen Bundesbank. Der Schritt erfolgt in einer Phase erhöhter wirtschaftlicher Volatilität und politischer Spannungen in Europa.

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Dieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.