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Photopherese lindert schwere Nebenwirkungen der Krebsimmuntherapie

Eine multizentrische Studie hat die extracorporale Photopherese bei Patienten mit immunvermittelten Nebenwirkungen unter Immuncheckpoint-Inhibitoren untersucht. Bei denen, bei denen Kortison nicht ausreichte, besserten sich die Beschwerden in fast allen Fällen.

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Eine Phase-Ib/II-Studie an den Universitätsklinika Freiburg, Essen und Regensburg hat die Wirksamkeit der extracorporalen Photopherese bei schweren, kortisonresistenten Nebenwirkungen der Krebsimmuntherapie geprüft. Das Team unter Leitung von Prof. Dr. Robert Zeiser behandelte 30 Patienten. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch in Nature Communications veröffentlicht.

Der primäre Endpunkt Sicherheit wurde erreicht. Es traten keine schwerwiegenden Komplikationen auf, die der Photopherese zugeschrieben werden konnten. Bei 26 von 27 auswertbaren Patienten besserten sich die Beschwerden innerhalb von zwölf Wochen teilweise oder vollständig. Das entspricht einer Ansprechrate von 96,3 Prozent.

Die betroffenen Organe waren vor allem Darm, Leber und Haut. Bei allen 13 Patienten mit Darmbeteiligung, bei 13 von 15 mit Leberbeteiligung und bei allen drei mit Hautbeteiligung kam es zu hohen Rückbildungsraten. Bei den Patienten, die auf die Behandlung ansprachen, konnte in den meisten Fällen auf Kortison verzichtet werden.

Behandlungsbezogene unerwünschte Ereignisse dokumentierten die Forscher bei sechs der 30 Teilnehmer. Die Europäische Zulassungsbehörde BSI hat im Oktober die Erweiterung der Anwendung der Photopherese für erwachsene Patienten mit solchen immunvermittelten Nebenwirkungen bestätigt.

Die Photopherese ist bei anderen Indikationen bereits etabliert. Das zugrundeliegende Prinzip für diese Anwendung war vor weniger als zwei Jahren publiziert worden. Die beteiligten Wissenschaftler betonen, dass größere randomisierte Studien notwendig sind, um die Methode mit anderen Therapien zu vergleichen.

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Dieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.