Anthropic-Forschungsmodell findet Sicherheitslücken in Chrome, Safari und Android
Ein unveröffentlichtes Claude-Modell von Anthropic hat kritische Schwachstellen in mehreren Betriebssystemen und Browsern entdeckt und zu funktionsfähigen Angriffsketten kombiniert. Das Unternehmen meldete die Lücken den Herstellern im Rahmen einer koordinierten Offenlegung.
Ein noch nicht freigegebenes Claude-Forschungsmodell des Unternehmens Anthropic hat in gängigen Plattformen zahlreiche Sicherheitsprobleme aufgedeckt. Die künstliche Intelligenz verband einzelne Fehler zu fünf vollständig einsetzbaren Angriffsketten, die Chrome, Safari, Android, Windows und Linux betreffen. Anthropic gab die Erkenntnisse am Dienstag bekannt und reichte sie an die jeweiligen Hersteller weiter.
Das Modell erstellte für den Browser Chrome eine komplexe Kette, die eine Ausführung von Code außerhalb der Sandbox ermöglichte. Ein vom Modell entwickelter Testcode öffnete nach dem bloßen Laden einer Webseite die Rechner-App auf einem Mac, ohne dass der Nutzer weitere Handlungen vornehmen musste. Im Fall von Safari gelang es der KI, eine Abfolge von Fehlern zu konstruieren, mit der die Same-Origin-Policy umgangen werden konnte, was den Zugriff auf gespeicherte Browserdaten, Cookies und aktive Sitzungen erlaubte.
Diesen Beitrag lesen Sie in voller Länge mit news.ĭ Premium — ausführliche Einordnungen zu den wichtigsten Nachrichten, ab 29 € für einen Monat. Einmal bezahlen, kein Abo, keine Kündigung nötig.
Premium ansehen Bereits Premium? Zugang aktivierenDieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.