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Internationale Studie widerlegt Annahmen zur Emotionsregulation im Gehirn

Eine große fMRT-Analyse mit mehr als 2000 Teilnehmenden zeigt, dass die Aktivierung des präfrontalen Kortex während der Neubewertung von Emotionen keine Rückschlüsse auf die individuelle Fähigkeit zur Emotionsregulation zulässt. Das internationale Konsortium unter Leitung des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim stellt damit bisherige Modelle infrage.

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Eine internationale Hirnstudie hat gängige Annahmen zu den neuronalen Grundlagen der Emotionsregulation widerlegt. Das Konsortium NIDER unter Leitung des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim hat Daten von 2175 Teilnehmenden aus 40 Studien ausgewertet. Die Ergebnisse sind am Freitag in der Fachzeitschrift Nature erschienen.

Die Forschenden um Dr. Maurizio Sicorello vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit und Prof. Dr. Carmen Morawetz von der Universität Innsbruck fanden keinen Zusammenhang zwischen der Aktivität im präfrontalen Kortex während aufgabenbasierter Neubewertung von Emotionen und der tatsächlichen Regulationsfähigkeit einzelner Personen. Frühere Arbeiten hatten stärkere präfrontale Aktivierung als möglichen Biomarker für gute Emotionskontrolle betrachtet.

Das NIDER-Konsortium besteht aus 32 Forschungsteams. Neun der ausgewerteten Datensätze waren bislang unveröffentlicht. Die Meta-Analyse zeigt, dass aufgabenbasierte funktionelle Magnetresonanztomographie an ihre Grenzen stößt, wenn es um die Erfassung interindividueller Unterschiede geht.

Die beteiligten Wissenschaftler stellten fest, dass sich kein einheitliches neuronales Muster für die individuelle Kapazität zur Emotionsregulation identifizieren lässt. Damit werden verbreitete Modelle zu neuronalen Signaturen der Emotionsregulation infrage gestellt.

Bisherige Untersuchungen hatten den präfrontalen Kortex als zentrale Region für die bewusste Steuerung von Gefühlen hervorgehoben.

Die Forscher betonten, dass weitere Untersuchungen zu alternativen Messansätzen notwendig seien, um individuelle Unterschiede in der Emotionsregulation besser zu verstehen. Die Arbeit des NIDER-Konsortiums liefert damit eine Grundlage für künftige Forschungsrichtungen in der Psychologie und Neurowissenschaft.

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Dieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.