Hungersnot in Taiz offiziell erklärt
Der Gouverneur von Taiz hat die Hungersnot in der jemenitischen Stadt ausgerufen. Houthi-Kräfte halten die drittgrößte Stadt Jemens seit Anfang Oktober vollständig belagert und blockieren alle Versorgungswege.
Der Gouverneur von Taiz hat Ende Oktober die offizielle Erklärung einer Hungersnot in der Stadt abgegeben. Taiz mit etwa einer Million Einwohnern ist die drittgrößte Stadt Jemens. Houthi-Kräfte haben die Stadt seit Anfang Oktober vollständig eingekreist und die letzte große Versorgungsstraße nach Aden blockiert.
Seit der vollständigen Abriegelung vor rund 20 bis 25 Tagen fehlen Treibstoff, Nahrungsmittel, Wasser, Medikamente, Kochgas und humanitäre Hilfe. Das Welternährungsprogramm kann mehr als 600.000 hilfsbedürftige Menschen in Taiz nicht mehr erreichen. Die Weizenmehlvorräte sind nahezu aufgebraucht. Über 800.000 Menschen in Taiz und der Umgebung sind von Nahrungsmittelhilfe abgeschnitten.
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