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EU-Kommission stellt neue Arktis-Strategie vor

Die Europäische Kommission hat am Dienstag eine aktualisierte Strategie für die Arktis präsentiert. Sie reagiert damit auf veränderte geopolitische Bedingungen seit 2021.

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Die Europäische Kommission hat am Dienstag eine aktualisierte Strategie für die Arktis vorgelegt. Das Dokument berücksichtigt die veränderte geopolitische Lage seit der letzten Strategie aus dem Jahr 2021. Dazu zählen die Ausweitung russischer Militärpräsenz und wachsendes chinesisches Interesse in der Region.

Die neue Strategie sieht den Aufbau einer Eisbrecher-Flotte vor. Sie umfasst zudem die Entwicklung polar-tauglicher Drohnen für Überwachung, Sucheinsätze und den Schutz kritischer Infrastruktur. Die Kommission plant außerdem ein Pan-Arktis-Unterseekabel, das unter anderem Grönland anbindet, sowie ein Zentrum zur Überwachung und Reparatur von Seekabeln.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der IRIS²-Satellitenkonstellation zur Sicherung der Kommunikation in der Arktis. Die Strategie sieht verbesserten Datenaustausch zur besseren Überwachung der russischen Schattenflotte vor. Die Europäische Kommission betont zudem den Schutz vor Sabotage an Häfen und Verkehrsverbindungen.

Im Bereich Rohstoffe und Energie setzt die Strategie auf kritische Rohstoffe, erneuerbare Energien und die Vermeidung neuer Abhängigkeiten. Es sind keine zusätzlichen Finanzmittel vorgesehen. Die frühere Forderung nach einem globalen Moratorium für Öl- und Gasförderung in der Arktis wurde abgeschwächt. Stattdessen liegt der Fokus auf Nicht-Arktis-Hydrokarbonen.

Die Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Partnern wie Norwegen, Island, Kanada und Großbritannien soll gestärkt werden. Regelmäßige Northern-Neighbourhood-Gipfel sind geplant. Die Strategie ergänzt die Fähigkeiten der NATO und reagiert auf Klimawandel, Sicherheitsrisiken und geopolitische Spannungen.

Kommissar Jozef Síkela erklärte, die neue Realität in der Arktis erfordere einen starken und verlässlichen Partner Europa. Präsidentin Ursula von der Leyen soll die Strategie offiziell vorstellen. Bereits 107 Millionen Euro wurden über den CEF-Mechanismus für Grönland-Konnektivität investiert.

Der norwegische Geheimdienst PST hat Spionageaktivitäten Russlands und Chinas an kritischer Infrastruktur wie Häfen beobachtet. Die EU-Strategie zielt auf sichere Häfen und Verkehrsverbindungen ab. Sie sieht dual-use-Fähigkeiten und den Schutz kritischer Infrastruktur als operative Ambitionen.

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Dieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.