Kryptomärkte geraten nach US-Midterms unter Druck
Bitcoin fiel am Freitag um mehr als fünf Prozent auf den tiefsten Stand seit August. US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten hohe Abflüsse, während starke US-Arbeitsmarktdaten Zinserhöhungserwartungen schürten.
Der Bitcoin-Kurs ist am Freitag binnen eines Tages um mehr als fünf Prozent gesunken und erreichte zeitweise Werte zwischen 74.762 und 75.000 US-Dollar. Das war der tiefste Stand seit August. US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten am selben Tag Netto-Abflüsse von 411,9 Millionen US-Dollar.
Der BlackRock-Fonds IBIT hat seit dem 30. Oktober mehr als eine Milliarde US-Dollar an Mitteln verloren. Der Fear-and-Greed-Index fiel auf 25 und signalisierte damit extreme Angst. Am Montag lag der Bitcoin-Kurs bei etwa 75.780 US-Dollar, was einem Rückgang von 2,2 Prozent seit Anfang der Woche entspricht.
Starke US-Arbeitsmarktdaten mit 165.000 neuen Stellen im Oktober haben die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der US-Notenbank im Dezember auf 76,8 Prozent steigen lassen. Der gesamte Kryptomarkt folgte einem Ausverkauf bei KI- und Technologieaktien an der Wall Street. Mehrere Mining-Aktien mit KI-Verbindungen verloren zweistellig.
Ethereum-Spot-ETFs verzeichneten in der Woche bis zum 4. November Netto-Abflüsse von insgesamt 172 Millionen US-Dollar. Einzelne Produkte wie der BlackRock-Fonds ETHA zogen am 4. November jedoch 32,75 Millionen US-Dollar an. Der Fear-and-Greed-Index stand am Montag bei 28.
Russland erlaubt privaten Bitcoin-Handel
Die russische Zentralbank hat grünes Licht für den Handel mit Bitcoin, Ethereum und USDT durch Privatanleger gegeben. Ab dem 17. November soll dies über zugelassene Anbieter möglich sein. Die US-Regierung hat einen Vorschlag für strengere Überwachungsregeln bei Krypto-Transaktionen zurückgezogen.
Unternehmenskäufe und Sicherheitsvorfälle
Michael Saylor und MicroStrategy haben weitere 811 Bitcoin erworben. Der Bestand des Unternehmens liegt nun bei 849.327 Bitcoin. Bei einem Hack auf Binance haben Angreifer unter anderem 233 Millionen XRP im Wert von etwa 300 Millionen US-Dollar sowie RLUSD-Stablecoins erbeutet. Ripple gelang es, die Stablecoins einzufrieren.
Anleger beobachten nun die Entscheidung der US-Notenbank am 16. und 17. Dezember sowie mögliche weitere Abflüsse aus den ETFs. Der Start des Bitcoin-Handels in Russland am 17. November könnte einen Impuls für den Markt geben.
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Dieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.