CDU und CSU einigen sich auf Ilse Aigner als Bundespräsidenten-Kandidatin
Die Unionsparteien haben die bayerische Landtagspräsidentin als gemeinsame Bewerberin für das höchste Staatsamt ausgewählt. Friedrich Merz informierte das CDU-Präsidium am Sonntagabend über die Einigung, die formelle Bestätigung folgt am Montag.
Die Spitzen von CDU und CSU haben sich auf die aktuelle Präsidentin des Bayerischen Landtags als Kandidatin für die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier geeinigt. Friedrich Merz teilte diese Entscheidung dem Parteipräsidium am Sonntagabend mit. Die offizielle Bekanntgabe durch die CDU-Gremien soll am Montag erfolgen.
Bei einem Erfolg würde Aigner sowohl als erste Frau als auch als erste Vertreterin der CSU das Amt übernehmen. Die 61-Jährige leitet seit 2018 das Parlament in München. Vorher gehörte sie von 2008 bis 2013 der Bundesregierung als Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz an.
Markus Söder hatte ihren Namen bereits im April in die Debatte eingebracht und sich seither kontinuierlich für sie eingesetzt. Der CDU-Vorsitzende hatte zuletzt wiederholt betont, dass er eine Frau an der Spitze des Staates bevorzuge. Innerparteiliche Abstimmungen und Gespräche führten nun zu dem einheitlichen Vorschlag.
Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil kündigte an, dass seine Partei die Kandidatin im Falle einer Unionsnominierung unterstützen und in der Bundesversammlung für sie stimmen werde. Ähnlich positive Signale kamen von den Grünen und weiteren Parteien. Zusammen verfügen Union und SPD über eine klare Mehrheit von etwa 50 Stimmen in dem Gremium.
Die Wahl des nächsten Bundespräsidenten findet am 30. Januar 2027 statt. Die aktuelle Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier läuft im März 2027 aus. Mit der Auswahl soll ein breiter gesellschaftlicher Rückhalt für das Staatsoberhaupt erreicht werden.
In der Union wird Aigner als personennahe und in Krisen erprobte Politikerin wahrgenommen. Ihr beruflicher Werdegang erfolgte ohne akademischen Abschluss. Die Nominierung beruht auf mehreren internen Runden innerhalb der Unionsparteien in den vergangenen Tagen.
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Dieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.