DAX verliert nach Rekordhoch fast zwei Prozent
Der deutsche Leitindex ist am Freitag um 1,92 Prozent gefallen und schloss bei 25.820 Punkten. Auslöser war ein weltweiter Ausverkauf im KI- und Halbleiterbereich, der vom US-Markt ausging.
Der DAX hat am Freitag nach einem Rekordhoch am Vortag deutlich nachgegeben. Der Index schloss bei 25.820 Punkten und verlor 1,92 Prozent. Am Donnerstag hatte der Leitindex noch ein Allzeithoch von rund 26.693 Punkten erreicht.
Ein globaler Ausverkauf im Technologiebereich, der in den USA begann, belastete die Kurse. Der Nasdaq 100 verlor am Donnerstag 6,4 Prozent. Das war der stärkste Tagesverlust seit dem Corona-Crash im Jahr 2020.
Der Halbleiterindex SOX brach am Donnerstag um mehr als zwölf Prozent ein. Anleger befürchteten nach dem Wahlerfolg der Demokraten in den USA strengere Regulierungen für Künstliche Intelligenz. Analysten von CapTrader und der Consorsbank verwiesen darauf.
Zusätzlich wuchsen Zweifel an der Wirtschaftlichkeit hoher Investitionen in KI und den Bau von Rechenzentren. Der MDax gab am Freitag um 0,81 Prozent auf 30.642 Punkte nach. Der Euro Stoxx 50 verlor 1,5 Prozent.
US-Märkte zeigen erste Erholung
Die US-Börsen starteten am Freitag mit Erholungsversuchen. Nasdaq-Futures zogen an. Gleichzeitig veröffentlichte das US-Arbeitsministerium einen stärker als erwarteten Arbeitsmarktbericht für Oktober mit 165.000 neuen Stellen.
Bitcoin fiel unter die Marke von 76.000 US-Dollar. Ether-ETFs verzeichneten Abflüsse von rund 530 Millionen US-Dollar. Spot-Bitcoin-ETFs hatten bereits am Donnerstag Nettoabflüsse von 430 Millionen US-Dollar verzeichnet, vor allem bei Fidelity und BlackRock.
Analysten sprechen von Neubewertung
Die Volatilität an den Märkten stieg deutlich an. Der VIX-Index signalisierte damit höhere Unsicherheit unter den Anlegern.
Die Korrektur folgte unmittelbar auf das Rekordhoch des DAX am Donnerstag. Die Entwicklung betraf vor allem Technologie- und KI-Werte weltweit. Die US-Börsen zeigten am Freitag erste Anzeichen einer Stabilisierung.
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Dieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.