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EU-Staatsanwaltschaft ermittelt nach Zugunglück bei Toledo wegen Subventionsbetrugs

Die Europäische Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung zu möglichen Unregelmäßigkeiten bei EU-Mitteln für die Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid–Sevilla eingeleitet. Der Schritt folgt dem schweren Unfall nahe Urda, bei dem 69 Menschen starben.

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Bei einem Zusammenstoß zweier Züge nahe Urda in der Region Kastilien-La Mancha sind am 28. Oktober 69 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten waren 54 Spanier und 15 Ausländer. Das Gerichtsmedizinische Institut in Toledo hat alle Leichen obduziert und die Identität von mehr als der Hälfte der Opfer geklärt.

Die Europäische Staatsanwaltschaft führt bereits die zweite Untersuchung zu möglichen Betrug mit EU-Geldern für die Modernisierung und Sicherheit der AVE-Strecke Madrid–Sevilla. Im Mittelpunkt stehen die Verwendung von Fördermitteln für Instandhaltung und Sicherheitseinrichtungen. Die Behörde baut auf einer früheren Ermittlung nach einem Unfall in Adamuz im Januar auf.

Die Unidad Central Operativa der Guardia Civil hat Dokumente bei der Infrastrukturgesellschaft Adif, dem Tribunal de Cuentas und der staatlichen Eisenbahnsicherheitsbehörde angefordert. Die Ermittler prüfen mögliche Missstände bei der Vergabe und Nutzung der Subventionen.

Verkehrsminister Óscar Puente ist nach dem Unglück zurückgetreten und verzichtet auf eine Kandidatur bei den Regionalwahlen am 29. November. Er begründete den Schritt mit der politischen Verantwortung für die beiden schweren Unfälle innerhalb eines Jahres.

Ministerpräsident Pedro Sánchez hat eine umfassende Untersuchung des Vorfalls angekündigt. Die Regierung will betroffenen Familien eine Direktzahlung von 72.121 Euro sowie einen Vorschuss leisten und hat neue Sicherheitsmaßnahmen für das Schienennetz beschlossen.

Auswirkungen auf den Tourismus

In Sevilla ist die Hotelbelegung nach dem Unglück von 90 auf 50 Prozent gesunken. Die Stadtverwaltung und Tourismusverbände befürchten einen nachhaltigen Schaden für die wichtige Branche durch Streckensperrungen und verbreitete Sicherheitsbedenken.

Hacienda-Minister Arcadi España erklärte im Zusammenhang mit dem Rücktritt, nicht alle seien gleich. Die Sozialistische Partei nutzt den Vorgang für den laufenden Wahlkampf.

Die Europäische Staatsanwaltschaft setzt die Ermittlungen mit weiteren Dokumentenanfragen fort. Mögliche Konsequenzen für Adif und andere Beteiligte bleiben abzuwarten. Die Wahlen am 29. November stehen im politischen Fokus.

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Dieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.