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Wohnungsmangel behindert Arbeitskräftemobilität und Wirtschaftswachstum

Hohe Mieten in Wachstumsregionen erschweren Umzüge für besser bezahlte Stellen. Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundeswirtschaftsministerium warnt vor langfristigen Wachstumsverlusten.

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Hohe Wohnkosten in wirtschaftlich starken Regionen behindern den Umzug von Arbeitskräften in besser bezahlte Positionen. Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium hat am Montag ein Gutachten vorgelegt, das volkswirtschaftliche Kosten durch eingeschränkte Mobilität aufzeigt. In Deutschland fehlen nach Schätzungen des Beirats mehr als eine Million Wohnungen.

Ein Umzug in eine Region mit einem Prozent höherem Lohn führe oft zu etwa einem Prozent höheren Wohnkosten, erklärte der Beirat unter Berufung auf Felix Bierbrauer. Dadurch blieben netto kaum zusätzliche Einkünfte übrig. Lohnsteigerungen schlugen zunehmend in höhere Neuvertragsmieten um.

Die Knappheit an Wohnraum verhindere produktivere Arbeitsplatzwechsel und verursache erhebliche volkswirtschaftliche Kosten, betonte der Beirat. Hohe Mieten belasteten die Haushalte und dämpften die Mobilität am Arbeitsmarkt. Das Gutachten warnt vor langfristigen Einbußen beim Wirtschaftswachstum durch diese Einschränkungen.

Kommunen hätten Fehlanreize beim Ausweisen von Bauland, da Folgekosten für Schulen, Kitas und Verkehr sie belasteten, so der Beirat. Bis 2030 seien jährlich rund 320.000 neue Wohnungen erforderlich, heißt es unter Verweis auf das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung.

Vorschläge zur Steigerung des Wohnungsangebots

Der Beirat empfiehlt eine erweiterte Infrastrukturkostenumlage, um Eigentümer und Bauherren stärker an den Folgekosten zu beteiligen. Zudem solle mehr Bauland ausgewiesen, die Nachverdichtung gefördert und ein Planungswertausgleich eingeführt werden.

Steuerliche Erleichterungen für beruflich bedingte Umzüge könnten die Mobilität verbessern, schlägt der Beirat vor. Der Beirat berät Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche von der CDU. Das Gutachten fordert Maßnahmen, um die Arbeitskräftemobilität langfristig zu stärken.

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Dieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.