Ausschreitungen nach Demonstration in Frankfurter Innenstadt
In Frankfurt eskalierte eine Demonstration am Freitagabend zu Krawallen mit Angriffen auf Polizisten und Plünderungen von Geschäften. Mehr als 100 Beamte wurden verletzt, über 50 Personen festgenommen.
Nach einem zunächst friedlichen Protestzug mit bis zu 10.000 Teilnehmern kam es am Freitagabend in der Frankfurter Innenstadt zu Ausschreitungen. Die Polizei löste die Demonstration gegen 18:20 Uhr auf. Anschließend griffen Personen Einsatzkräfte mit Steinen und Pyrotechnik an und plünderten Geschäfte in der Zeil und umliegenden Straßen.
Über 100 Polizisten erlitten Verletzungen, ein Beamter wurde schwer im Gesicht getroffen und verlor Zähne. Auch Feuerwehr und Rettungskräfte wurden angegriffen. Die hessische Polizei zählte mehr als 30 vorläufige Festnahmen, später stieg die Zahl auf 54. Es wurden 87 Strafanzeigen gestellt, 1225 Platzverweise erteilt und rund 366 Personen kontrolliert.
Mehr als 1000 Polizeikräfte waren im Einsatz, darunter Spezialeinheiten, Wasserwerfer und Panzerwagen. Die Lage beruhigte sich gegen 3 Uhr in der Nacht. Innenminister Roman Poseck erklärte, die Polizei gehe von etwa 1000 bis 1500 Störern aus. Viele der Festgenommenen seien zwischen 13 und 29 Jahren alt.
Poseck sprach von Beteiligung linksextremistischer Strukturen sowie gewaltbereiten jungen Männern mit Migrationshintergrund. Die Ermittlungen übernimmt unter anderem der Staatsschutz mit Fokus auf mögliche organisierte Hintergründe. Eine Pressekonferenz mit Poseck, Polizeipräsident Stefan Müller, Einsatzleiter Erik Hessenmüller und Vertretern der Stadt fand am Sonntag statt.
Ministerpräsident Boris Rhein zeigte sich schockiert über die Gewalt und kündigte Konsequenzen sowie eine genaue Analyse der Tätergruppen an. Die Landesregierung sicherte den betroffenen Händlern rasche und unbürokratische Hilfe zu. Der Handelsverband Hessen forderte Unterstützung für die geschädigten Einzelhändler und Mittelständler.
Erhebliche Sachschäden entstanden durch zerstörte Schaufenster und Plünderungen, die genaue Höhe steht noch nicht fest. Am Sonntag begannen Händler, Mitarbeiter und freiwillige Helfer mit den Aufräumarbeiten in der Innenstadt. Die hessische Landesregierung betonte, die Betroffenen nicht alleine zu lassen.
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Dieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.