Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo überschreitet 5000 Tote
Das kongolesische Gesundheitsministerium hat mehr als 5000 Todesfälle durch das Bundibugyo-Ebola-Virus gemeldet. Der Ausbruch hat sich auf mehrere Provinzen ausgebreitet und erste Fälle in anderen Ländern verursacht.
Das kongolesische Gesundheitsministerium erklärte den Ausbruch des seltenen Bundibugyo-Ebola-Virus am 15. Mai. Bis zum 1. November registrierten die offiziellen Stellen 5026 Verstorbene unter 10351 nachgewiesenen Infizierten. Damit handelt es sich um den umfangreichsten und folgenreichsten Ebola-Ausbruch, den das Land je erlebt hat.
Die Behörden gaben an, dass über 2788 Betroffene die Infektion überstanden haben. Gleichzeitig stehen 1101 Personen aktuell unter medizinischer Beobachtung oder Isolierung. Die Sterblichkeitsrate bewegt sich zwischen 48 und 50 Prozent.
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