Rendite französischer Staatsanleihen steigt auf fünf Prozent
Zehnjährige französische Staatsanleihen verzeichnen am Donnerstag eine Rendite von fünf Prozent. Damit erreicht das Land den höchsten Wert seit mehr als zwei Jahrzehnten.
Am Donnerstag kletterte die Rendite für zehnjährige französische Staatsanleihen erstmals seit 2002 auf fünf Prozent. Ende Februar hatte der entsprechende Wert noch bei 3,2 Prozent gelegen. Marktdaten bestätigen diesen deutlichen Anstieg innerhalb weniger Monate.
Finanzexperten machen vor allem Befürchtungen hinsichtlich der Staatshaushalte und der innenpolitischen Lage für die Entwicklung verantwortlich. Hinzu kommen gewaltsame Demonstrationen, die das Vertrauen weiter erschüttert haben. Gleichzeitig vergrößerte sich der Abstand zu den Renditen deutscher Bundesanleihen spürbar.
Präsident Macron wies Kritik aus dem Ausland, insbesondere aus den Vereinigten Staaten, als unangemessen zurück. Die französische Führung gerät unter wachsenden Druck, die Finanzen wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Anleger verfolgen die Vorgänge aufmerksam, weil sie Ausstrahlung auf die gesamte Währungsunion befürchten.
Experten rechnen mit möglichen Herabstufungen der Bonität und einer weiteren Vergrößerung der Renditeabstände. Die aktuellen Turbulenzen überschneiden sich mit Diskussionen in Europa über steigende Energiekosten und wirtschaftliche Belastungen. Sie stehen auch im Zusammenhang mit dem EU-Gipfel Mitte Oktober und den nachfolgenden Debatten im Europaparlament.
In mehreren anderen EU-Staaten zeigen sich vergleichbare Probleme durch hohe Energiepreise und gestiegene Lebenshaltungskosten. Die Lage könnte künftige Gespräche auf europäischer Ebene zu Wettbewerbsfähigkeit und Haushaltsregeln beeinflussen.
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Dieser Beitrag wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.